Claim

Gute Führung ist gesunde und respektvolle Führung.

Europäische Studie weist nach: Gesunde Führung kann gelernt werden.

„Das Führungsverhalten von Vorgesetzten ist bedeutsam für die Gesundheit der Beschäftigten. Gesundheitsförderliches Führungsverhalten mit nachweisbar positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten kann trainiert werden.” So ist aus der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu hören. Sie beruft sich auf eine europäische Studie (“Rewarding and Sustainable Health Promotion Leadership” – ReSuLead), ein über dreijähriges Verbundprojekt. So konnten auch längerfristige positive Auswirkungen wertschätzender und gesundheitsorientierter Führung auf das Engagement der Beschäftigten nachgewiesen werden. Zwar gibt es auf unteren Führungsebenen weniger Gestaltungsspielraum, aber insgesamt betrachtet steigt Arbeitszufriedenheit und Unternehmensbindung. Das Wichtigste: Ein solcher Führungsstil kann gelernt und trainiert werden.

Kompakt gesagt: Eine gute Führung der Zukunft vereinbart authentische, gesundheitsbewusste und respektvolle Selbst- wie Mitarbeiter-Führung. Hierzu wird in Kürze auch eine eigene Online-Studie im Rahmen des Theorie-Praxis-Transfers durchgeführt (Dr. Jörg Pscherer / FOM Hochschule für Oekonomie & Management). Im Vordergrund steht hier der Zusammenhang zwischen Selbstmanagement-Fähigkeiten und der Relevanz von Resilienz-Faktoren. Dem psychologischen Aspekt der Selbstwirksamkeit (subjektive Kompetenzwahrnehmung) wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Link zur englischsprachigen Ausgabe der Studie des europäischen Verbundprojektes > http://bit.ly/1MA8NUt